Borkwalder NOTgemeinschaft

Nachhaltig + Offensiv + Transparent









Wir begrüßen Sie herzlichst auf unserer Internetpräsentation
und möchten Sie über unsere Ziele und Tätigkeit informieren.



Warum Notgemeinschaft ?

Die Borkwalder NOTgemeinschaft wurde im Jahre 2000 gegründet. Sie ist überparteilich und verfolgt nachhaltig, offensiv und transparent die kommunalen Interessen der Einwohner unserer Waldgemeinde Borkwalde.

Ursprünglich gegründet, um unsinnige, unwirtschaftliche und unsoziale Zwangserschließungen zu verhindern, hat sich unser Tätigkeitsfeld nach unserem Einzug in die Gemeindevertretung erweitert. Wir stehen für die wirtschaftlich sinnvolle Weiterentwicklung, soziale Gerechtigkeit, Verteidigung der demokratischen Verfassung und für die Interessen aller Einwohner in der Gemeinde.

Unsere Gemeinde ist schön, es könnte aber vieles besser sein.


Was will die Borkwalder Notgemeinschaft ?

  1. Wir wollen den Senioren, jungen Familien und unseren Jüngsten eine langfristige Perspektive in Borkwalde geben.

  2. Unsere Gemeinde muss einen Zuwachs an Einwohnern bekommen. Nur dadurch können wir den Haushalt stärken und dann die Infrastruktur verbessern, um auf diese Weise Borkwaldes Attraktivität zu steigern.

  3. Wir wollen die Baulücken in ganz Borkwalde unter Beibehaltung des Waldcharakters schließen und auf möglichst vielen Grundstücken Baurecht schaffen.

  4. Wir werden alle Unternehmer und Investoren und alle, die etwas bewegen wollen, mit offenen Armen begrüßen und sie nicht etwa aufgrund persönlicher Differenzen behindern.

  5. Wir wollen erreichen, dass die Kosten insbesondere für Abwasser und Trinkwasser bezahlbar bleiben.


Die Borkwalder Notgemeinschaft entsendet seit der Kommunalwahl 3 Vertreter in die Gemeindevertretung und ist im Ausschuss Finanzen und Soziales, im Bauausschuss und  im Ortsentwicklungsausschuss tätig.

Wir sind Ansprechpartner für alle Einwohner in gemeindlichen Angelegenheiten
bei der Gestaltung des Ortes.


Was konnten wir erreichen ?

Im Detail haben wir unsere Aktivitäten und das bisher Erreichte in der „Chronik“ und in den „Borkwalder Nachrichten“ dargestellt.




Wir trauern und gedenken unserem Gründungsmitglied und langjährigem Vorstandsvorsitzenden

Klaus Mohwinckel

der uns nach kurzer, schwerer Krankheit verlassen hat.

Seine außergewöhnliche Persönlichkeit hat in Borkwalde
- seiner zweiten Heimat - Spuren hinterlassen.

Er hat sich bis zum Ableben ständig und aufopferungsvoll für die
sozial Schwachen, Demokratie und Gerechtigkeit eingesetzt.

Wir werden ihn sehr vermissen.

 Die Borkwalder NOT-Gemeinschaft

  1. Am 09. Juni 2012 hat Herr Klaus Mohwinckel aufgrund seines Gesundheitszustandes seinen Rücktritt vom Vorsitz der Borkwalder Notgemeinschaft bekannt gegeben. Am Donnerstag, dem 14. Juni 2012 hat der Vorstand der Borkwalder Notgemeinschaft Herrn Dietmar Grunert und Herrn Klaus Gruhl als Vorsitzende für die Notgemeinschaft gewählt. Die Notgemeinschaft geht davon aus, dass mit dieser Doppelspitze die zukünftigen Aufgaben gemeistert werden können.                             
  2. Am 11. August 2012 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser langjähriger Vorsitzender der Notgemeinschaft gegen Zwangserschließung Herr Klaus Mohwinckel. Die Beerdigung fand im Familienkreise unter Anteilnahme von Mitgliedern der Notgemeinschaft, der Linken Offenen Liste sowie von Herrn Szerwinski am 23. August 2012 auf dem Waldfriedhof in Zehlendorf statt. Sowohl der Bürgermeister wie auch der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Borkwalde betrachteten es als nicht notwendig, einem langjährigen Gemeindevertreter das letzte Geleit zu geben. Lassen wir an dieser Stelle vielleicht noch einmal Herrn Mohwinckel sprechen, der uns am 17. Juni 2012 nach seinem Rücktritt folgende Zeilen übermittelte:


                                                                                                     Borkwalde, 17. Juni 2012

Seit 1989  - dem Jahr voller Spannung: Von der Angst vor einer Lösung nach Art des Platzes des himmlischen Friedens bis zum Berliner Delirium mit Sekt auf Trabbi und Umarmung wildfremder Leute aus dem Osten  -   wollte ich wieder nach Berlin zurück.  1971  war ich - 30jährig - mit dem Arbeitsplatz von Berlin (West) nach Nürnberg gezogen und schließlich in der liebenswürdigen Oberpfalz gelandet.

1994 kam ich dann zurück nach Berlin, wo ich zunächst über 1 Jahr blieb, bis ich mir in Borkwalde eine kleine Kate kaufte und herauszog und dort meinen 2. Wohnsitz errichtete und weiter wochenendlich zum Familienwohnsitz in Postbauer-Heng, nahe Nürnberg, pendelte.

Aus Neugier, später dann aus brennendem Interesse,  besuchte ich bald die Sitzungen der Gemeindevertretung, damals noch am Astrid-Lindgren-Platz, wo heute die Apotheke arbeitet.

Die Gemeindevertretung bestand seinerzeit nur aus WiB-Mitgliedern, und ich bemerkte sehr bald, daß die dort bestehende Selbstherrlichkeit und Überheblichkeit einem demokratischen Verhalten, wie ich es mir für die beigetretenen Länder vorgestellt und gewünscht hatte, kraß widersprach, und dies trotz der erfreulichen Redefreiheit, die auch den Besuchern eingeräumt wurde!

Als dann aber eine Erschließungssatzung anberaumt wurde, die mehrere Straßenzüge befestigen und mit Frischwasser und Abwasser verrohren sollte, obwohl die Anwohner alle 3 Erschließungen ablehnten, habe ich die Gründung einer Bürgerinitiative angeregt „Borkwalder Notgemeinschaft gegen Raubrittertum“, die wir später in die „Borkwalder Notgemeinschaft gegen Zwangserschließungen“  umgetauft haben. Die WiB hatte etwas gegen Raubritter, und so konnten wir den Kompromiß heraushandeln, Lehniner Str. wird wie geplant erschlossen, aber ohne Benutzungszwang für die Abwasserkanal, während Haderlandstieg und Chursachsenstr. aus der Abwasserkanalisierung und der Straßenbefestigung herausgenommen wurden.

Wir habe uns dann als Wählerinitiative zu den Wahlen gestellt und jeweils 3 Sitze errungen, immerhin endlich eine Opposition, die ihre Stimme erheben kann. 

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, daß ich meine Funktion in andere, glücklicherweise jüngere Hände legen kann und muß. Und da bin ich sicher, daß neuer Schwung in unseren Zug kommt, mehr Unternehmergeist und viel Fachwissen.

Ich wünsche meinen Nachfolgern und unserer Notgemeinschaft Erfolg allgemein und bei den Wahlen besonders. Es bleibt  uns ein ständiger Kampf um Borkwaldes Zukunft !

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Mohwinckel







Nur 15 Monate nach dem Tod von Klaus Mohwinckel, verstarb unerwartet am 3.11.2013 sein Nachfolger im Vorsitz der Borkwalder Notgemeinschaft, Dietmar Grunert im Alter von 57 Jahren, an den Folgen eines Herinfarktes.


Seine Kompetenz, sein Wissen und sein unermütliches Engagement waren für die Borkwalder Notgemeinschaft und den gesamten Ort Borkwalde, aber auch darüber hinaus von unschätzbarem Wert. Er hinterlässt für alle eine schwer zu schließende Lücke.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Angehörigen.

Die Borkwalder NOT-Gemeinschaft




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